Ein neuer Teppich für’s Wohnzimmer

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Ein paar aufmerksame Füchse haben in einer meiner Instastories den neuen Mitbewohner bereits erspäht und mich gleich nach der Bezugsquelle gefragt. Jetzt ist es endlich soweit und ich mach es wie beim Beziehungsstatus auf Facebook ganz offiziell:  Die Wohnsinnige ist in einer neuen Beziehung und hat sich vom Alten getrennt.

Bei mir ging es dieses Jahr mit dem Frühjahrsputz recht bald nach Jahreswechsel los, was bestimmt an meinem angekündigte Insta-Sale lag. Ich hatte ja vor Weihnachten in die Runde gefragt ob ihr an Dekoteilen, Kleidung und Accessoires interessiert wärt und da es unisono eigentlich nur positive und bejahende Antworten gab, wollte ich euch nicht lange auf die Folter spannen. Viele Teile haben bereits eine neue Besitzerin gefunden und ich hoffe ihr habt eine Freude damit!

Cologne goes ‚Boho‘

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Selbst Marketingcracks wundern sich: Ganz ohne ihr Zutun hat eine anarchisch anmutende, bunt zusammengewürfelte Eklektik das aktuelle Interiordesign ergriffen. Die subversive Assoziationswolke scheint von Lebensstilen und Ideen eines kreativen, aber armen Milieus inspiriert zu sein, wie es die billigen Viertel von Paris, Algier und New York in den Fünfziger bis späten Sechzigerjahren bevölkert hatte.

Beatniks, Künstler, Folk- und Jazzmusiker mussten jeden Cent drei Mal rumdrehen, wohnten in Souterrains, verlassenen Fabriketagen oder möbliert unterm Dachjucheh und scherten sich einen feuchten Kehricht um bourgeoise Konventionen und stilistische Tabus.

Doch auch die Bohème des ausgehenden 19. Jahrhunderts klingt nach. Ein mysteriöser Hauch von Maleratelier, Harem, Boudoir und Opiumhöhle umweht den neu interpretierten Stilmix und macht sich spätestens Anno 2018 als ziemlich unkonventionelle, wenn nicht gar ganz leicht verruchte Anmutungsqualität nützlich.

Anno 2018 ist dieser gutgelaunte Stilzirkus, den die Möbel- und Interiorwelt kurz und knackig ‚Boho‘ getauft hat, zurück und fast scheint es, als würde er wie ein Wirbelwind den protestantisch-nüchternen Skandinavien-Look aufmischen wollen, der in den letzten Jahren in vielen Wohnungen das Bild bestimmte. Schon sichtet man in preiswerten wie auch sauteuren skan-möblierten Umgebungen oder Bauhaus-Ambientes Boho-Elemente, die durchaus angenehm auffallen — wie leicht ausgeflippte, aber total sympathische Partygäste.

Wo erst noch kühle Eleganz, nüchterne Leuchten und geradliniges, helles Holz regierten, da kommt plötzlich Leben in die Bude: Opulent drapierte Vorhänge, pralle Poufs mit Ethnomustern, knuffige Kissen allenthalben, mindestens ein opulent gewölbtes Sofa und knarzender Rattan bestimmen die Szene. Statt hochflorigen Teppichen räkeln sich jetzt nur scheinbar abgelaufene ‚Rugs‘ unterm charmant angestoßenen Schnörkeltisch und laden unverhohlen dazu ein die Kohlefaserbirne in einer Blechleuchte aus Marrakesch zu dimmen. Nichts ist hier ’neu‘ oder gar ‚makellos‘. Alle Akteure dieser Aufführung sind Individualisten, sie wirken gerne ein wenig angejahrt, denn sie haben ja gelebt. Jetzt erzählen sie von wahren und erfundenen Abenteuern und zeigen ohne Scheu echte und gefakte Benutzungsspuren. Das Gute daran: Boho peppt mit seiner bunten Vielfalt auch gediegene nüchterne Klassiker auf. Der Eames-Chair versteht sich offensichtlich prima mit den Hippie-Rags und auch ein Benz-Klassiker lässt sich nur zu gern von ein wenig Orientalik umgarnen.

Wenn diese wild-weltläufige Formensprache ihren Siegeszug fortsetzt, dann kann es beim Sperrmüll Gedränge geben. Aber zum Glück ist ‚Boho‘ bei der imm in Köln ein ganz heißes Thema auf das zahlreiche Hersteller geistesgegenwärtig reagiert haben. Und so sind die nur scheinbar ‚ollen‘ Akteure dieser unwiderstehlichen Retro-Nummer auch von renommierten Marken zu haben.

imm cologne 15. Bis 21. Januar 2018
http://www.imm-cologne.de

Fensterdekorationen: Das sind die Wohnstil-Trends 2018/2019!

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Bei der Entwicklung von Fensterdeko-Designs sind stets Wohnstil-Trends und gesellschaftliche Lifestyle-Tendenzen wegweisend. Aktuell sind es vor allem Einflüsse aus der skandinavischen Lebens- und Wohnphilosophie, die bei Heimtextilien wie Rollos, Plissee-Jalousien oder Vorhängen die stilistische Ausrichtung vorgeben.

Erst „Hygge“, jetzt „Lagom“ als Wohnstil-Trends: Im Einrichtungsbereich ist das skandinavische Lebens- und Wohngefühl gerade äußerst einflussreich, wie auch die Heimtextil-Messe 2018 gezeigt hat. Das mag nicht weiter verwundern: Schließlich gehören Länder wie Dänemark, Norwegen und Schweden regelmäßig zu den Top-Platzierten im „World Happiness Report“, der jährlich die glücklichsten Nationen kürt. Und wer möchte nicht auch an diesem Lebensgefühl teilhaben – und es entsprechend in der Inneneinrichtung umsetzen?

Hygge und Lagom – Wohnstil-Trends und -Philosophien mit unterschiedlichen Konzepten

Hygge“ kommt aus dem Dänischen und Norwegischen und bedeutet so viel wie gemütlich. Es bezieht sich zunächst allgemein auf ein Lebensgefühl, das ein gemütliches Zuhause ebenso wie ein geselliges Zusammensein mit Freunden und Familie umfasst. Der korrespondierende Wohnstil besteht aus kuscheligen Decken, einladenden Sitzkissen und vor allem ganz viel Kerzenlicht.

Lagom“ hingegen stammt aus dem Schwedischen. Streng übersetzt bedeutet es „genügend“. Etwas weiter gefasst ist damit gemeint, sich mit dem Notwendigsten zu begnügen. Auch hier sind Lebensauffassung und Wohngefühl unzertrennlich miteinander verwoben. Doch mit dieser Wohnphilosophie ist keineswegs eine minimalistische Einrichtung mit bewusst spartanisch gehaltenem Inventar verbunden. Vielmehr geht es darum, weder in das eine noch das andere Extrem zu fallen, sondern einfach die bewährte goldene Mitte zu wahren. So sollen sich weder zu viel noch zu wenig Möbel und Wohnaccessoires im Wohnbereich befinden.

Bei der Raumgestaltung wird hier wie beim Minimalismus zwar grundsätzlich auch auf Überflüssiges verzichtet, sie zeichnet sich demgegenüber aber nicht durch eine formale Stringenz aus. Stattdessen ist die Raumoptik von Balance, harmonisch aufeinander abgestimmten Wohngegenständen, Nachhaltigkeit,

Gelassenheit und vor allem durch einen bewussten Verzicht auf allzu Buntes geprägt.

Fensterdekos wie Plissee-Jalousien: Sanfte Naturfarben und Used-Optik angesagt

Diese Tendenzen in der Einrichtung geben auch entsprechend die Linie bei Fensterdekorationen vor – ob bei klassischen Rollos mit glatten Stoffen, Vorhängen oder auch Plissee-Jalousien mit Faltenoptik. Statt kräftiger Muster oder Farbgebungen dominieren dezente Farben die Produktdesigns.

So soll ein Sicht- und Sonnenschutz in der Einrichtung optisch nicht im Vordergrund stehen, sondern das Gesamtsetting lediglich harmonisch abrunden und zugleich ein natürliches Flair verbreiten. Das sind insbesondere Designs in zurückhaltenden Nuancen wie beispielsweise zartem Flieder, Apricot oder hellem Wasser-Blau. Der Trend Richtung Natürlichkeit und vor allem Lässigkeit zeigt sich aber auch bei neuen besonderen Stofftexturen, wie gröbere, leicht raue Gewebe oder Used-Look- bzw. Handmade-Optiken. Sie ergänzen nicht nur optimal den skandinavischen Wohnstil, sondern ebenso den weitaus beliebten Landhaus-Stil.

Und: Durch zusätzliche Gesellschafts-Trends wie „Urban Gardening“, bei denen sich Stadtbewohner zunehmend einen Gemeinschaftsgarten teilen oder eigenständig Brachen und Dächer mit Zier- und Nutzpflanzen begrünen, sind auch grüne Farbgebungen sowie Stoffe mit einer feinen Floral- oder Blattoptik gerade in Mode.

Ewiger Klassiker: Fensterdekorationen in Weiß

Ein Evergreen wird aber auch in den nächsten Jahren nicht wegzudenken sein: weiße Fensterdekos, die seit Jahren am häufigsten in deutschen Wohnräumen anzutreffen sind. Das liegt vor allem darin begründet, dass ein Wohnraum damit immer angenehm frisch, hell und optisch weit erscheint. Aber es gibt auch noch einen weitaus simpleren Grund für diese weit verbreitete farbliche Vorliebe: Weiß lässt sich mit nahezu allem kombinieren.

Quelle: livoneo.de

GROHE relauncht das Design von Atrio „Eleganz trifft Präzision“

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Atrio – die Ikone der Eleganz und Präzision – ein „Piece of Art“

Der besonders schlanke Armaturenkörper wurde auf das Wesentliche reduziert, wobei die charakteristischen Kreuzgriffe der Armatur einen extravaganten Look verleihen. So fügt sich das zeitlose Design der neuen Atrio Kollektion harmonisch in den individuellen Badezimmer-Stil ein – ob contemporary mit konventioneller Ästhetik, classic mit nostalgischem Ausdruck oder die minimalistische Geometrie des cosmopolitan. Das zeitlose Design bietet Architekten, Interior-Designern und kreativen Premium-Badplanern sowie anspruchsvollen Konsumenten die Möglichkeit, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten mit internationalen Architektur-Trends zu vereinen und dadurch aus der Masse herauszustechen.

Elegantes Design

An höchste Design-Wünsche angepasst, besticht Atrios koordinierte Formgebung durch einen minimalistischen Look mit ausbalancierten Proportionen und puren zylindrischen Formen und spannt so den Bogen von Eleganz und Präzision: der Kreis. Der elegante Armaturenkörper misst von Ausguss bis zum Boden denselben Durchmesser – eine einzigartige Linienführung in der Branche. Durch die verschiedenen Ausführungen, Farben und Zubehör, umfasst die neue Atrio Serie mehr als 35 Produkte in einem einheitlichen Design, die in den zwei GROHE SPA-Colours SuperSteel, Brushed Hard Graphite und Chrome¹ verfügbar sind. Die Armaturen² haben ergonomische Kreuzgriffe, um kaltes und heißes Wasser manuell miteinander zu vermischen: Die mit C- und H-Siegeln versehenen Griffe regeln Volumen und Temperatur des Wassers. Für absoluten Komfort lassen sich die Griffe weich und leichtgängig drehen.